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Texte (Heft 2)

Als Dieter Krieg 1978 von Baden-Baden nach Köln in die Aachener Strasse zog, begann er, auf seiner Schreibmaschine von ihm ausgewählte Berichte aus Bild und Express abzutippen. Das Konvolut, diesen speziellen Roman veröffentlichten Lebens, an dem alle teilhaben, auch wenn man sich mit Grausen und Belustigung wenden mag, nannte er Grüße vom Aachener Weiher. Er kopierte nach Bedarf die 28 beidseitig beschriebenen Seiten, band sie in zwei Fotos mit Enten ein und gab sie Künstlern, Sammlern, Freunden. Die Form des Hefts interessierte Dieter Krieg Zeit seines Lebens. Die ersten Zusammenfassungen seiner Zeichnungen, die spontanen Notizen eher privaten Charakters, wie er sie untertreibend nannte, sind so entstanden; eigentlich war es ein nie aufgegebener Plan, jede neue Bildserie mit einem eigenen Heft und einem dazu geschriebenen, aber nicht eingebundenen Text zu publizieren.

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